Oswald/Baccini verknüpfen in Ihrem Entwurfsmodell die Bereiche Architektur und Stadtplanung mit einer naturwissnschaftlich-physkalischen Betrachtungsweise. Mit diesem originellen Ansatz schaffen sie Transparenz im ansonsten unübersichtlichen Knäuel von Phänomenen im Städtebau. Ihre Systematik gliedert sich in vier Hauptkapitel: Neue Urbanität am Anfang des 21. Jahrhunderts, Die Netzstadt, Entwerfen mit der Netzstadtmethode, Gestaltbarkeit/Nachhaltigkeit/Umbau/Verantwortung. Das hier vorgestellte Entwurfsmodell schöpft seine Originalität daher, dass es zwei getrennte Bereiche zusammenführt: Architektur und Städtebau werden mit einer naturwissenschaftlich-physikalischen Betrachtungsweise verknüpft. Die von Oswald/Baccini erarbeitete Systematik verbindet auf schöpferische Weise diese komplementären Bereiche. In vier Hauptkapiteln - Neue Urbanität am Anfang des 21. Jahrhunderts, Die Netzstadt, Entwerfen mit der Netzstadtmethode, Gestaltbarkeit/Nachhaltigkeit/ Umbau/Verantwortung - wird ein detaillierter Lehrgang geboten. Die fokussierte Topografie bezieht sich zwar auf die Schweiz, die daran gezeigte Analyse und Methodik aber ist von genereller Anwendbarkeit. Die Visualisierung ist attraktiv; sie ist integrierender Bestandteil des Buchablaufs.
über die Autoren: Franz Oswald ist Professor für Architektur und Städtebau an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, Peter Baccini ist Professor für Stoffhaushalt und Entsorgungstechnik, ebenfalls an der ETH Zürich.