Wie kaum ein anderer Ort bot Berlin in den vergangenen Jahren internationalen Landschaftsplanern und Gartenarchitekten Gelegenheit, ihre Auffassung von der Verbindung aus Kunst, Natur und Architektur zu verwirklichen. Berlin hat sein Gesicht in den letzten zehn Jahren tiefgreifend verändert ? und dabei auch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher, spannend gestalteter Plätze, Promenaden und Parks, Höfe und Gärten hervorgebracht. Dieser Wandel ist bisher nur unzulänglich registriert worden. Eine Theorie zeitgenössischer Gartenkunst und Freiraumgestaltung gibt es nicht. Dieses Buch schafft Abhilfe. Es führt an Hand von 40 ausgewählten Projekten den Stand moderner Gartengestaltung in Europa am Beispiel Berlins vor. Keine andere Stadt bot in den vergangenen Jahren internationalen Landschaftsplanern und Gartenarchitekten so viele Möglichkeiten, ihre Auffassung von der Verbindung aus Kunst, Natur und Architektur vorzuführen. Von dezent gestalteten Hinterhöfen über die Rekonstruktion historischer Platzanlagen bis hin zu chinesischen Gärten und kultivierten Brachflächen zeigt der Band einen Querschnitt durch die neue Gartenkunst, wie sie sich in Berlin zeigt. In einem Anhang legen namhafte Landschaftsplaner, die mit ihren Projekten im Buch vertreten sind, dar, was sie unter zeitgenössischer Gartenkunst verstehen ? ein Auftakt zu einer noch ausstehenden zeitgenössischen Theorie der Gartenkunst. Erik-Jan Ouwerkerk, der renommierte, in Berlin lebende Fotograf, hat exklusiv für dieses aufwendige Buchprojekt über 300 farbige Aufnahmen gemacht. Philipp Meuser, selbst Architekt, ist als Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher Essays, veröffentlicht ua. in der «Frankfurter Rundschau» der «Berliner Zeitung» und der «Neuen Zürcher Zeitung», zu Themen der Bau- und Gartenkunst hervorgetreten. Hans Stimmann, langjähriger Senatsbaudirektor in Berlin, hat als ranghöchster Stadtplaner der Hauptstadt die Bedeutung der Gärten für den urbanen Kontext entdeckt. Er geht in seinem einleitenden Essay der europäischen Dimension der neuen Gartenkunst nach.