Stephen Shore, 1947 geboren, galt als das Wunderkind der New Yorker Photoszene: Kaum sechs Jahre alt, experimentiert er bereits in der Dunkelkammer, dem Zwölfjährigen kauft Edward Steichen Photographien für das Museum of Modern Art ab. Drei Jahre lang lebt der junge Stephen Shore in Andy Warhols Factory und mit 24 widmet ihm das Metropolitan Museum als erstem lebenden Photographen eine Einzelausstellung. Die Klassiker der amerikanischen Dokumentarphotographie - Walker Evans, sein erklärtes Vorbild, und Robert Frank - sollten thematisch und ästhetisch seine Entwicklung und schließlich sein Lebenswerk prägen, das dieser Band erstmals in seiner ganzen Breite vorstellt. Schirmer/Mosel, 2004, 188 Seiten, 140 Farbtafeln, 32.5 x 25.5 cm, gebunden