Hatje Cantz Verlag,  2005,  Gebunden,  144 Seiten, 62 farbige Abbildungen - 29,50 x 25,00 cm
 
Roland Nachtigäller (Hrsg.)

Andreas Gefeller. Supervisions

Andreas Gefeller setzt Hunderte von digitalen Kleinbildaufnahmen, die jeweils einen aus etwa zwei Meter Höhe fotografierten Ausschnitt einer Oberfläche zeigen, am Computer zu einem Bild zusammen. Die Fläche wird so - Bild für Bild und Zeile für Zeile - »eingescannt«. Der Fotograf Andreas Gefeller (*1970 in Düsseldorf) zeigt in seinen Arbeiten die Welt aus neuen Perspektiven. Seine mehrfach ausgezeichnete Fotoserie Soma stellte touristische Ballungszentren in extremen Langzeitaufnahmen und bei Nacht vor, was den Eindruck der Künstlichkeit dieser Orte bis ins Bedrohliche steigern. In seiner jüngsten Serie Supervisions scannt Gefeller mit aufwändiger fotografischer Technik die Oberflächen urbaner Räume ab. So entstehen Aufsichten aus scheinbarer Vogelperspektive oder aus unmöglichen Blickwinkeln, die aus Hunderten von Einzelaufnahmen digital zusammengefügt wurden. Er arbeitet im Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion, macht Dinge sichtbar, die in der gezeigten Weise zunächst kaum sichtbar sind, ohne dabei die Wirklichkeit zu manipulieren. Ganz im Gegenteil, die Oberflächen der Supervisions präsentieren sich als hochauflösende Dokumentarfotos, die jedoch nur dank digitaler Bildbearbeitung erzeugt werden konnten. Hatje Cantz, 2005, 144 Seiten, 62 farbige Abb., 29.50 x 25.00 cm, gebunden, deutsch/englisch























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