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Books / Verlage / Princeton Architectural Press / Sprawltown. Looking for the City on Its Edges

Princeton Architectural Press,  2006,  Paperback,  176 Seiten, 50 schwarz-weiß Abbildung(en) - 15.2 x 22.9 cm
Richard Ingersoll

Sprawltown. Looking for the City on Its Edges

Über den Sprawl ist viel geschrieben und noch mehr lamentiert worden. Einen Weg, den Sprawl wieder loszuwerden hat man indessen noch nicht gefunden, so groß die Sehnsucht danach auch sein mag, vor allem in Europa, wo die dichte europäische Stadt noch immer das gängige Bild von Urbanität ist. Richard Ingersoll, ein Amerikaner, betrachtet den Sprawl in seinem Buch auf andere Art. Er geht zunächst einmal davon aus, dass man ihn akzeptieren muss und ihn nicht wird in eine Art Kernstadt transformieren können.
Vor diesem Hintergrund zeigt Ingersoll die grundsätzlichen Probleme heutiger Urbanität auf, die nicht nur den Sprawl betreffen, in ihm aber besonders sichtbar werden, weil hier die Rahmenbedingungen moderner Stadtentwicklung ihre Wirkungen eben besonders ungehemmt entfalten. Daraus entwickelt er dann Handlungsstrategien, um den Sprawl zu einer eigenen Form von Stadt mit einer eigenen Ästhetik zu entwickeln, die vor allem auch sozialen und politischen Ansprüchen an ein Gemeinwesen gerecht werden kann.
Entlang der Themen Tourismus, Film, Infrastruktur als Kunst und Ökologie entfaltet Ingersoll seine zum Teil überraschend kritischen Analysen und schlägt vor, unkonventionelle Strategien aus diesen Themenfelder für die Qualifizierung des Sprawl zu übernehmen. Dabei ist es manchmal schwierig, den roten Faden nicht zu verlieren, interessant bleibt die Lektüre dennoch immer. Dass am Ende gerade einige europäische Städte als Vorbilder genannt werden, führt vor Augen, wie gesittet es in der hiesigen Stadtentwicklung noch immer zugeht.
Maren Harnack

The word calls to mind a host of troublesome issues such as city flight, runaway suburban development, and the conversion of farmland to soulless housing developments. In Sprawltown, architectural historian Richard Ingersoll makes the surprising claim that sprawl is an inevitable reality of modern life that should be addressed more thoughtfully and recognized as its own new form of urbanism rather than simply being criticized and condemned. In five thought-provoking chapters, covering topics such as tourism, film, and the automobile, Ingersoll takes the position that any solution to the problems of sprawl - including pressing issues like resource use and energy waste - must take into consideration its undeniable success as a social milieu. No screed against the suburb, this book offers a more sophisticated and nuanced view of the way we think about its rapid development and growth.
(Verlagstext)

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