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Books / Verlage / Jovis / Die Welt wird Stadt. Stadtbilder aus Asien, Afrika und Lateinamerika

Jovis,  2005,  Paperback,  192 Seiten, 80 schwarz-weiß Abbildung(en) - 23,5 x 17 cm
Eckhart Ribbeck

Die Welt wird Stadt. Stadtbilder aus Asien, Afrika und Lateinamerika

Die Zahl der Mega- und Millionenstädte in der Welt ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch angewachsen. Schon heute lebt die Hälfte der Menschheit in Städten. Während im boomenden Ostasien eine "entfesselte Moderne" vor allem quantitativ das Planen und Bauen bestimmt, wachsen andere Südmetropolen eher spontan und nicht selten chaotisch. In allen diesen Regionen bilden sich dabei neue Stadt-Typologien, Wohn- und Bauformen heraus, die sich mehr und mehr von den europäischen Mustern entfernen. In prägnanten, kenntnisreichen Skizzen gibt der Autor faszinierende Einblicke in die weltweiten Verstädterungsprozesse. Megastädte wie Shanghai, Peking, Rio de Janeiro, Mexiko-Stadt stehen dabei ebenso im Blickpunkt wie Algier, Kathmandu, Taschkent und die Oasen im Oman, wo die Auswirkungen des rapiden Wachstums und der zunehmenden Verstädterung oft noch drastischer sind als in den genannten Metropolen. Dieses Buch beleuchtet die unterschiedlichen Facetten unserer weltweiten urbanen Zukunft - von Hüttenmetropolen bis zu Global Cities. Das Buch unternimmt einen Streifzug durch Asien, Afrika und Lateinamerika, von Shanghai und Singapur über Rio de Janeiro und Mexiko-Stadt bis nach Algier oder Kathmandu. Dabei zeigt sich, dass die globale Urbanisierungswelle nicht nur die grossen und bevölkerungsreichen, sondern auch periphere und "exotische" Länder erfasst. Wir erleben eine "urbane Revolution", die eine Vielzahl neuer Stadttypen, Bau- und Siedlungsformen hervorbringt: unübersehbare Gigastädte, futuristische Global Cities, aber auch improvisierte Hüttenmetropolen und No-Tech-Städte. Das städtebauliche Vorbild Europas verliert dabei immer mehr an Einfluss. Doch wie verändern sich Stadtplanung, Architektur, Bauen und Wohnen angesichts dieser radikalen Umwälzungen?

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