Books / Landschaftsarchitektur / Stadtlandschaften. Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung
Im späten 19. Jahrhundert wurden Schweizer Städte nicht nur größer, sondern auch grüner. Noch heute erinnern private Villengärten, öffentliche Parkanlagen und Promenaden an jene glanzvolle Zeit des Aufbruchs. Was waren die Ideen der städtischen Eliten, die diesen enormen wirtschaftlichen und städtebaulichen Boom der Gründerzeit mitgestalteten? Der reich gestaltete Band führt zurück in eine wichtige,jedoch kaum erforschte Epoche der Schweizer Gartenkunst, die noch heute unsere modernen Städte prägt. Im Laufe der Industrialisierung rücken die beiden Gegenpole Stadt und Landschaft immer näher zusammen. Autorinnen und Autoren beleuchten neben gartengestalterischen auch historische, soziologische und urbanistische Aspekte dieser Zeit. Motive, Moden und Strategien der Gartengestaltung werden ebenso vorgestellt wie die bedeutendsten Schweizer Gartenkünstler, die in vielfältigem Austausch mit ausländischen Gestaltern standen.
Über die Autorinnen:
Susanne Karn ist promovierte Landschaftsarchitektin. Nach Forschungsaufenthalten und Lehrtätigkeiten im Ausland leitet sie seit drei Jahren das Institut für Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur GTLA an der Hochschule für Technik Rapperswil. Julia Burbulla studierte Kunstgeschichte und absolvierte Weiterbildungen im Bereich Kulturmanagement. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut GTLA und promoviert an der Universität in Bern zum Thema Landschaftsgarten des 18. Jahrhunderts. Gabi Lerch ist diplomierte Landschaftsarchitektin FH. Nach mehrjähriger Berufserfahrung ist sie seit 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut GTLA tätig.
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