Diese Publikation stellt anhand von vier Beispielen aktuelle Kunst aus Japan vor, wobei der Wandel von der schrillen Manga-Generation hin zu Künstlern, die auf ein breites Spektrum an Ausdrucksmitteln zurückgreifen, die Leitlinie bildet. Yoshitomo Nara reflektiert in seinen Bildern und Installationen das spezifische Lebensgefühl an der Schwelle zwischen verlorener Kindheit, Adoleszenz und drohendem Erwachsensein. Midori Mitamura inszeniert Räume, in denen authentische Versatzstücke ihrer Biographie zur beklemmenden Befragung von Familienstrukturen umgedeutet werden. Takahiro Suzuki schreibt seit Jahren während der Öffnungszeiten von Ausstellungen nur ein Kanji (Schriftzeichen): »ikiro« (»Lebe«)! Die Arbeiten von Taijo Kimura schließlich thematisieren - häufig mit viel schwarzem Humor - die Ausgesetztheit des Individuums im urbanen Furor. Verlag für moderne Kunst, 2003, 104 Seiten mit 45 Abb. in Farbe und 4 s/w-Abb., 19.5 x 24 cm, Gebunden
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