Eine zeitgenössische Bestandsaufnahme gemeinsamer Suchbewegungen von Architekten, Künstlern, Soziologen und Philosophen nach den alten und neuen Geheimnissen, Konzepten und Werkzeugen der Raumproduktion. Ausgangspunkt ist ein neues Raumverständnis, das den Raum nicht mehr als selbstverständlich gegeben begreift, sondern als historisch und gesellschaftlich produziert. Die Strukturen der Raumgestaltung und die differenzierten Formen ihrer Wahrnehmung verweisen auf die besondere Rolle des menschlichen Körpers bei der Produktion des sozialen und ästhetischen Raums. Mit Beiträgen u. a. von Vilèm Flusser, John Berger, Siegfried Zielinski, Paul Virilio, Hermann Czech, Hans Ulrich Reck, Peter Sloterdijk. "Die Gesetzmäßigkeit des Raums ruht im Raum selbst. Seine Geheimnisse können nicht durch ein Trugbild scheinbar klarer Verhältnisse zwischen Innen und Außen gelüftet werden." (Henri Lefebvre)
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