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Books / Kunst / Raum & Ort / Santiago Sierra. Haus im Schlamm

Hatje Cantz Verlag,  2005,  Leinen,  146 Seiten, 62 Abbildung(en) - 27,50 x 22,50 cm
Veit Görner, Hilke Wagner (Hrsg.)

Santiago Sierra. Haus im Schlamm

Das jüngste Projekt von Santiago Sierra, Provokateur unter den Künstlern der Gegenwart. Seit Anfang der 1990er Jahre erregt der in Mexiko-Stadt lebende Spanier Santiago Sierra (*1966) mit gesellschaftskritischen Aktionen Aufsehen. Seit der Biennale in Venedig 2003, bei der er den spanischen Pavillon zumauern und ihn - von Sicherheitskräften bewacht - nur nach Vorlage eines spanischen Passes betreten ließ, gilt Sierra als einer der meistdiskutierten zeitgenössischen Künstler. Für die kestnergesellschaft verbindet Sierra mit seiner Installation Haus im Schlamm in einem spektakulären Eingriff die Historie der Institution mit der Stadtgeschichte Hannovers. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte des Maschsees, der in den 1930er Jahren als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme realisiert wurde, thematisiert Sierra auch die Frage nach der »Bewertung« von Arbeit, eine Konstante in seinem bisherigen Werk und Thema von aktueller Brisanz. Die Publikation ist bedeutender Teil des Projektes. Sie umfasst historisches Text- und Bildmaterial, eine fotografische Dokumentation der Installation und erläuternde Textbeiträge. Hrsg. Veit Görner, Hilke Wagner, kestnergesellschaft, Hannover, Vorwort von Veit Görner, Text von Lutz Hieber, Waldemar R. Röhrbein, Santiago Sierra, Gordon Uhlmann, Hilke WagnerHatje Cantz, Deutsch/Englisch, 2005. 146 Seiten, 62 Abb., 22,50 x 27,50 cm, Leinen

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