Books / Kunst / Raum & Ort / James Turrell. The other horizon
Texte von Daniel Birnbaum, Georges Didi-Hubermann, Michael Rotondi, Paul Virilio, Peter Noever. 1967, als James Turrell mit 23 Jahren seine erste Lichtprojektion realisiert, betritt er Neuland, das seine Generation und die Kunstentwicklung entscheidend beeinflussen sollte. Obwohl er im zeitlichen Kontext der Minimal Art und der Earthwork-Bewegung arbeitet und sich einzelne strukturelle Gemeinsamkeiten mit den Arbeiten dieser Gruppierungen aufzeigen lassen, sind es kategoriale Unterschiede, die seine singuläre Position in der Kunst bis heute auszeichnen. Anhand repräsentativer Arbeiten Turrells stellt »the other horizon« die Entwicklungsstufen seiner Auseinandersetzung mit den Phänomenen des Lichts dar - von der ersten Werkgruppe der »Projection Pieces« bis hin zu seinem »Roden Crater Project«, in denen der amerikanische Künstler seit über 20 Jahren an der Zusammenführung seiner streng kontrollierten künstlichen Lichtenvironments und den »gewaltigen«, keiner menschlichen Kontrolle unterliegenden Lichtphänomenen der Natur arbeitet. Ein eigenes Kapitel widmet sich den unterschiedlichen architektonischen Projekten Turrells - etwa den Lichtinstallationen in Leipzig und Bregenz, die die Gebäude in transluzide, skulpturale Körper verwandelten. Hatje Cantz, 2002, 22.1 x 29.8 x 2.60 cm, 248 Seiten, 148 Abb. davon 108 farbig, Broschiert
Warenkorb ansehen