Die Arbeit der Kabakovs geht über historische Kategorisierungen hinaus, obwohl man immer unter dem Eindruck steht, es mit einem bestimmten geschichtlichen Augenblick und einem echten Raum zu tun zu haben. In einem bestimmten Sinn sind die Werke jedoch fiktiv. Man blickt auf inszenierte Ereignisse, die es niemals gegeben hat und aus denen sich der Mensch entfernt hat. Das Buch zeigt am Beispiel von rund fünfhundert fast unbekannten Zeichnungen und fünfzig Modellen zu sämtlichen neueren Architekturprojekten der Kabakovs die verschiedenen utopischen Dimensionen des Werks. Katalog zur Ausstellung 'Ilya und Emilia Kabakov, Die Architekturprojekte' in der Kunsthalle Bielefeld (2004), im Kunsthaus Zug (2005) und im Albion House London (2005). Kerber, 2004, 416 Seiten, ca. 650 farb. Abb., 27 x 35 cm, Gebundene Ausgabe, deutsch/englisch
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