Books / Kunst / Geschichte & Theorie / Vertikaler Horizont
Mit ihrem Konzept eines vertikalen Horizonts reflektiert Stefanie Wenner auf die wechselseitige Verschränkung von Leib und Welt und etabliert so einen neu gefaßten Begriff vom Horizont jenseits der dichotomisierenden Strategien klassischer Konzepte. Im Anschluß an die Auffassung Maurice Merleau-Pontys wird der Leib selbst als phänomenologischer Horizont entwickelt. Denn dieser läßt Vertikales (Innen/ Horizont der Nähe) und Horizontales (Außen/ Horizont der Ferne) oszillieren. Es wird deutlich: das Sichtbare gehorcht keiner starren Ordnung, vielmehr ist es ein aufklaffender Zwischenraum von äußeren und inneren Horizonten. Entlang zahlreicher Abbildungen, Filmstills sowie Beispielen aus den darstellenden Künsten eröffnet der Text Stefanie Wenners eine neue Sicht auf den Horizont, welche zugleich einen fundamentalen Beitrag zur Debatte um technologische Zugriffe auf den menschlichen Körper liefert. diaphanes, 2003, ca. 220 Seiten, Broschur
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