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Books / Grafik & Design / Swiss Design 2003. Desire Design

Lars Müller,  2003,  224 Seiten, 60 Abbildung(en)
Schweizerisches Bundesamt für Kultur (Hrsg.)

Swiss Design 2003. Desire Design

Die Publikation hinterfragt die gelebten oder gedachten Beziehungen zwischen "désir/Begierde" und "design" und umgekehrt. Sie thematisiert unter theoretischen und praktischen Gesichtspunkten das professionelle Umfeld der Designschaffenden und des Designs. Der Titel Désir Design bezieht sich auf eine vordergründig einfache Feststellung, dass nämlich der Begriff "Design" allgemein und undifferenziert als ästhetischer oder gar künstlerischer Mehrwert und als gesellschaftliche Wertschätzung wahrgenommen wird. Alles ist Design, Hauptsache es wirkt nicht unprofessionell. Dort hört das semantische Begriffsfeld für Design auf und fängt das symbolische Deutungsfeld an. Man weiss nicht genau, was Design ist, aber man liebt das, was es repräsentiert. Der erste Teil der Publikation ist den Arbeiten der Gewinnerinnen und Gewinner des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design 2003 gewidmet. Hier wird auch der Wettbewerb vorgestellt, der seit kurzem unter neuen Bedingungen durchgeführt wird. Rolle und Stellung dieses Wettbewerbs in Bezug auf das Designschaffen in der Schweiz werden umrissen. Schliesslich werden Design und Designschaffende und ihre Selbstdefinition unter die Lupe genommen; vor allem die Gewinnerinnen und Gewinner kommen an dieser Stelle zu Wort. Der zweite Teil setzt einen mehr theoretischen und allgemeinen Schwerpunkt. Er beinhaltet mehrere Autorenbeiträge sowie den Exkurs eines Künstlers zum Thema Eidgenössischer Wettbewerb für Design 2003. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit dem Design als "Inkarnation" der "Begierde" - dem Objekt als "Teil eines Selbst", das zum Fetisch und zur Rarität geworden ist -, mit den phänomenologischen und psychoanalytischen Aspekten von Design als "Begierde" und "Frustration"; mit dem fundamentalen Konflikt der dokumentarischen Fotografie, hin- und hergerissen zwischen Kunst und Mode; sowie mit der Frage der Mode in der Schweiz (Gibt es eine Schweizer Mode?). Das Werk schliesst mit einem "runden Tisch": Verschiedene Designschaffende diskutieren über die Herausforderungen der Ausbildung und der Designberufe in der Schweiz. Die Autorinnen und Autoren: Irini Athanassakis, Wien; Stéphanie Bédat, Lausanne; Jean-Christophe Blaser, Lausanne; Lorette Coen, Lausanne; Patrizia Crivelli, Bern; Meret Ernst, Zürich; Mirjam Fischer, Bern; Christian Muhr, Wien; Michelle Nicol, Zürich; Chantal Prod'Hom, Lausanne; Kathrin Stirnemann, Bern; Philip Ursprung, ZürichLars Müller, 2003, 20 x 28 cm, 224 Seiten, 60 Abbildungen, Softcover, deutsch/französisch/englisch

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