Books / Fotografie / Il lungo addio. Der lange Abschied
Es waren Hunderttausende, sie kamen tief aus dem Süden, aus Sizilien, Apulien, der Basilicata und Kalabrien, sie kamen aus dem Zentrum der italienischen Halbinsel und viele aus dem Friaul und dem Veneto. Sie suchten nach 1945 Arbeit und Einkommen in der Schweiz und sahen sich konfrontiert mit Entbehrung und Ablehnung. Die Italiener haben das Land ihrer Emigration gebaut, verändert und bereichert, durch Arbeit, aber auch durch Kultur, zuallererst und am unmittelbarsten sicht- und schmeckbar durch ihre Küche. Gastronomisch funktionierte eine Nachbarschaft, die auf anderen Gebieten - Niederlassung, Schulwesen, Integration - auf beiden Seiten schwierig war und ist. Das Buch ?Il lungo addio - Der lange Abschied?, das die Ausstellung, die in den Räumen des Istituto Svizzero di Roma Mitte Mai 2003 eröffnet wurde, begleitet und ergänzt, lässt diese Geschichte, die gänzlich in Vergessenheit zu sinken droht, wieder aufleben.«Was wir hier vorschlagen, ist eine historische Rückblende im Medium der Fotografie. Das Bedürfnis nach ihr ist entstanden aus Motiven wie Neugier, Scham, dem Wunsch, auf diese Weise zu danken. Unsere Voraussetzung ist ein fast unbegrenztes Vertrauen in die Zeugnisfähigkeit von Fotografie.»Limmat Verlag, 2003, 208 Seiten, Pappband, Grossformat, 138 Duplex-Fotografien, deutsch/italienisch
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