Books / Fotografie / Axel Hütte. Terra Incognita
Axel Hütte, 1951 in Essen geboren und Meisterschüler von Bernd Becher an der Düsseldorfer Akademie, gehört seit den 80er Jahren zu jener Gruppe jüngerer deutscher Photographen, die in der internationalen Kunstszene zum Begriff wurde. Sein Interesse galt seit seinen Anfängen der Landschaftsphotographie - ein weit gefasstes Thema, in Hüttes Interpretation allerdings eine fast schon programmatische Auseinandersetzung mit der Konfrontation von Stadt und Land. Zwischen den Polen reiner "Naturstücke" - zu denen seine nebelverhangenen Berggipfel, Wüstenpanoramen, seine Meereshorizonte oder Nachthimmel gehören - und beklemmender, buchstäblich auswegloser Strassenbilder bewegt sich Hütte immer wieder in den unentschiedenen Grauzonen des Weder-Noch: Industriegebiete am Stadtrand, Firmengelände "im Grünen", Kulturlandschaft, durch die Betonpfeiler eines Nutzbaus gesehen. Das Centro de Arte Reina Sofia in Madrid zeigt ab Februar 2004 unter dem Titel "Terra Incognita" eine grosse Retrospektive, die ca. 100 ausgewählte Photographien von Axel Hütte aus den Jahren 1980-2004 in repräsentativen Werkgruppen, einschliesslich seiner Portrait-Typologien, beinhaltet. Das Buch begleitet die Ausstellung als Katalog. Schirmer/Mosel, 2004, 168 Seiten, ca. 100 Farb- und Duotone-Tafeln, 34.5 x 27.6 cm, Gebundene Ausgabe
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